SV Böblingen vs. TUSEM Essen 3:6

Mit dem Zittersieg bei der SV Böblingen hat sich der TUSEM Essen auf den dritten Tabellenplatz hinter den punktgleichen Aufsteiger TTV Hövelhof geschoben. Das Duo befindet sich auf Tuchfühlung mit dem führenden ttc berlin eastside. Bei den Böblingerinnen fiel der erste Saisonauftritt von Anja Schuh nach kurzer Dauer wieder ins Wasser. Dafür verdienten sich die dominanten Leistungen ihrer Teamkollegin Qianhong Gotsch Hochachtung. Für die Erlösung sorgte beim TUSEM Su Yan, die aber erst im fünften Satz gegen die großartig kämpfende Rosalia Stähr gewann.

Nadine Bollmeier 2014 15

Nadine Bollmeier (Foto: Holger Straede)

 

Su Yan erweist sich beim TUSEM als Retterin in der Not

Für die Nummer zwei der SV Böblingen Anja Schuh war das Spiel gegen den TUSEM Essen nach einem zaghaften Versuch im Doppel beendet. Aus gesundheitlichen Gründen erfolgte das Aus schon im zweiten Satz. Auch ihre Einzel gab die 21-Jährige kampflos ab, die aufgeboten werden musste. Julia Kaim hatte ihrer Pflichtpräsens beim Top-48 Bundesranglistenturnier der Mädchen nachzukommen. „Körperlich fühlt sich Anja noch zu erschöpft“, bestätigte Betreuer Matthias Landfried. Dadurch begünstigt traten die Gäste in die Fußstapfen der gestrigen Sieger. Nadine Bollmeier/Su Yan setzten das Abwehrduo Qianhong Gotsch/Rosalia Stähr nach einer 2:0-Satzführung mit 13:11 im fünften Durchgang zum 2:0 schachmatt. Das SV-Duo ließ beim 11:10 ihrerseits einen Matchball ungenutzt. „Die Körpersprache der Beiden war anfangs nicht gut. Ich musste ihnen erst eintrichtern, wenn sie fighten, dass ein 5:5 machbar ist. Es fehlte nicht viel“, sagte Coach Landfried.

Dass sich wider Erwarten doch noch eine hochgradig spannende Schlussphase entwickelte, war genau diesen beiden Abwehrspielerinnen Gotsch und Stähr geschuldet. Die Essenerin Su Yan sollte beim 5:3-Zwischenstand gegen Stähr alles richten, doch die sagte nach einem 5:11, 7:11 zum 11:8 ihrer Gegnerin den Kampf an. Der vierte Satz verlief extrem. Nach einem 6:3 und 8:10 deutete Su beim 10:9 aus ihrer Sicht ein Time-out an, doch das Break blieb zum 11:13 erfolglos. Vom Frust angetrieben machte der TUSEM-Neuzugang schließlich doch zum 11:4 kein langes Federlesen mehr. Der Sieg von Theresa Kraft gegen Alena Lemmer mit 3:0 kam nicht mehr in die Wertung. „Yan schien schon durch zu sein, aber die eingestreuten Angriffsbälle von Stähr bekamen ihr nicht. Erst im fünften Satz gewann sie ihre Sicherheit wieder, und punktete auch bei langen Ballwechseln. Ich bin immer wieder über die Leistung von Yan erstaunt. Ohne sie wäre es sicher schwierig geworden. Natürlich waren wir erleichtert“, resümierte TUSEM-Teammanager Klaus Ohm.

Im Einzel bestrafte Hongi die kleinen Sünden von Barbora Balazova mit einem 13:11 sofort. Der Slowakin standen vier Satzbälle zur Verfügung, die danach zum 4:11, 6:11 den Faden nicht wieder fand. Gotsch stellte nach zwei Niederlagen in der Vorsaison gegen die Linkshänderin ihre exzellente Form zur aktuellen 7:0-Bilanz eindrucksvoll unter Beweis. Anders Nadine Bollmeier, die sich über eine vergebene Möglichkeit nicht grämte und ein 13:11 gegen die Ex-Europameisterin von 2000 vorlegte. Die 47-jährige Spitzenspielerin stellte sich jedoch zunehmend besser ein und wendete mit einem deutlichen 11:7, 11:1, 11:4 das Blatt. „Gegen Balazova war Hongi nervös, ungewöhnlich für sie. Ich konnte sie dazu bewegen sich in der Box wieder cool und abgeklärt zu präsentieren“, sagte Landfried, der als erfahrenen Betreuer von mehreren Herren-Bundesligisten und im Ausland genau wusste wovon er sprach. „Barbora konnte heute nicht hundert Prozent ihrer mentalen Stärke aufbringen, agierte zu ungestüm. Sie sagte es ging nicht. Nadine haderte mit ihrem Schicksal, aber bei Hongi muss man halt auch mal damit rechnen, dass der Ball wiederkommt“, kommentierte Ohm.

Stähr überzeugte im hinteren Paarkreuz gegen Alena Lemmer.Gegen Su Yan war für sie letztendlich  ebenso wenig ein Kraut gewachsen wie für Theresa Kraft. Die Nummer vier startete immer wieder Aufholversuche, doch mit augenscheinlich viel Übersicht und Erfahrung zog Su in den entscheidenden Momenten das Niveau an. Beim 2:11 im vierten Abschnitt war der Widerstand von Kraft gebrochen. „Theresa hätte 3:0 gewinnen können, aber sie verschlief den Start in Satz zwei und drei. Sie war klar die bessere Spielerin. Es fehlten nur ein paar Kleinigkeiten in der Spielsteuerung, aber ihre Taktik ging auf. Und der Erfolg gegen Lemmer tat ihr gut. Ich war stolz auf die Mannschaft, alle haben super gekämpft und nicht aufgesteckt. Erfreulich war auch, dass unsere Japanerin aus der Vorsaison Mitsuki Yoshida unter den Zuschauern war“, erklärte Landfried.

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    4. Bingen
    0:0 +0 0:0  
    5. TUSEM Essen
    0:0 +0 0:0  
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    Stand:  25.06.16 | 11:30 Uhr

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