v.l.: Alena Lemmer, Aya Umemura,Klaus Ohm, Nadine Bollmeier, Barbora Balazova, Su Yan



SV Böblingen vs. TUSEM Essen 6:1

Der letzte Auftritt einer Bundesligamannschaft des TUSEM in fremder Halle ging gründlich daneben. Durch die grippegeschwächte Nadine Bollmeier war das Spiel schon nach den Doppeln fast entschieden. Und als Su Yan von Quianhong Gotsch regelrecht überrollt wurde und Nadine wie gesagt grippegeschwächt nicht ihr volles Leistungspensum gegen Theresa Krafft abrufen konnte, war das Spiel nach den ersten vier Partien entschieden. Dass Sabine Gerlach-Schiefer keine Chance gegen Rosalia Stähr haben würde, war klar. Alenas gute Leistung gegen Julia Kaim war dann der einzig positive Schlusspunkt in einer Partie, die man aus TUSEM-Sicht sicher vergessen konnte.

Alena 2016

Machte ein gutes Spiel gegen Kaim: Alena Lemmer (Foto:Michael Gohl)

Bericht Martina Emmert:

 

Die SV Böblingen überrollt den Gegner

Dem ersatzgeschwächten TUSEM Essen hat der Funke für das Osterfeuer bei der SV Böblingen gefehlt. Nahezu widerstandslos holte sich der Liga-Aussteiger die Niederlage ab. Die Sportvereinigung bestätigte ihre gute Form und den positiven Lauf mit 12:2 Punkten in der Rückrunde.

SV Böblingen – TUSEM Essen: 6:1

Alena Lemmer markiert den Ehrenpunkt

Das Wort Spannung blieb zwischen der SV Böblingen und dem TUSEM Essen Mangelware. Die Ergebnisse zum 4:0 und 12:0 Sätzen sprachen eindeutig für sich. Nur Nadine Bollmeier lehnte sich nach einem 0:2-Rückstand und einem 7:10 im dritten Abschnitt auf. Beim 13:12 nutzte Theresa Kraft die Auszeit, um mit einem 15:13 das vermeintliche Schlüsselspiel der Begegnung souverän zu gewinnen. Das angestrebte Remis konnten die Gäste zu diesem Zeitpunkt schon vergessen, denn auch SVB-Spitzenspielerin Qianhong Gotsch erteilte Su Yan beim 11:2, 11:3, 11:3 eine kostenlose Lehrstunde ihrer Möglichkeiten. „Nadine war aufgrund eines grippalen Infekts krank. Sie konnte sich nicht konzentrieren, und war auch körperlich nicht in der Lage, das Ruder gegen Kraft noch herumzureißen. Das machte sich zudem im Doppel an der Seite von Alena Lemmer gegen Qianhong Gotsch/Rosalia Stähr bemerkbar. Man muss allerdings auch anerkennen, dass Hongi immer noch sehr fix auf den Beinen ist. Wenn es hart auf hart kam, war sie zur Stelle. Uns fehlte wieder einmal das Glück, mit dem wir in dieser Saison nicht reich gesegnet waren“, bedauerte TUSEM-Teammanager Klaus Ohm.

Ganz anders fiel verständlicherweise das Fazit von SVB-Coach Andrzej Kaim aus. „Wir trafen die Doppel gut. Und es ist immer etwas Besonderes, wenn eine junge Spielerin gegen eine erfahrene Konkurrentin siegt. Theresa agierte sehr effektiv, vor allem mit ihrem dritten Ball. Das war schon clever“, lobte Kaim, der von einfachen Spielen bei Gotsch und Stähr sprach.

Im hinteren Paarkreuz war die Essener Ersatzakteurin Sabine Gerlach-Schiefer mit ihrem sicher guten Bezirksklassen-Niveau gegen Abwehrspielerin Rosalia Stähr natürlich überfordert. Die Zuschauer kamen dann doch noch auf ihre Kosten, auch wenn Julia Kaim gegen Alena Lemmer den TUSEM-Ehrenpunkt mit einem 11:8, 9:11, 6:11, 8:11 nicht verhindern konnte. Danach gab Bollmeier ihren Einzelpunkt gegen Gotsch kampflos ab. „Alena fand ihren Rhythmus gut, verhinderte die schnellen Schüsse von Julia. Sie spielte sie mal auf der Vor- mal auf der Rückhand an, agierte sehr variabel. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Aber ansonsten können wir diese Begegnung nur unter dem Motto, außer Spesen nichts gewesen abhaken“, ergänzte Ohm. „Wenn Julia die Initiative übernahm lief es für sie besser, aber letztendlich agierte sie zu passiv. Doch wichtig war die Mannschaftsleistung, und die passte. Wir verloren in der zweiten Saisonhälfte bislang nur gegen den Deutschen Meister aus Berlin“, sagte Kaim mehr als zufrieden.

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    Stand:  30.04.17 | 21:30 Uhr

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