v.l.: Alena Lemmer, Aya Umemura,Klaus Ohm, Nadine Bollmeier, Barbora Balazova, Su Yan



TTV Hövelhof vs. TUSEM Essen 5:5

Der erste Punktgewinn nach einer Serie von Niederlagen sorgte für gute Stimmung im TUSEM-Team. Obwohl Barbora Balazova vor allem gegen das Abwehrbollwerk schmerzlich vermisst wurde, zeigte Ersatzfrau Aya Umemura vor allen im Doppel an der Seite von Nadine Bollmeier eine technisch brillante Leistung. Dass sie in ihren beiden Einzeln ohne Erfolg blieb, ist wohl ihrer fehlenden Spielpraxis und Kondition zu verdanken. Trotzdem waren alle froh, sie dabei zu haben. Su Yan erwischte einen Sahnetag und gewann neben dem Doppel mit Alena Lemmer  beide Einzel sehr souverän. Nadine agierte vor allem gegen die Nr. 1 Ganina sehr konzentriert und druckvoll und ließ auch die mitgereisten Fans zurecht jubeln. Unterm Strich ging das Unentschieden in Ordnung.

Aya Umemura2016

War allein durch ihre Präsenz von enormer Wichtigkeit: Aya Umemura (Foto:Michael Gohl)

Bericht Martina Emmert:

Wang Aimei und Su Yan zeichnen sich aus

Eine richtig packende Partie lieferten sich der TTV Hövelhof und der TUSEM Essen. Die Gastgeberinnen wollten sich im letzten Heimspiel im Oberhaus von den Fans mit einer guten Leistung verabschieden. Damit wartete in erster Linie die Nummer zwei Wang Aimei auf, die als einzige Akteurin in ihrem Team beide Einzel erfolgreich abschloss.

Die Essenerinnen freuten sich über die Verstärkung durch Aya Umemura, die für die verletzte Barbora Balazova einsprang. Doch das Remis verdankte die Mannschaft Su Yan, die eine ausgezeichnete Tagesform auspackte.

Die Motivation kletterte beim TUSEM durch Umemura gleich mehrere Stufen in die Höhe, und der erwachte Ehrgeiz nach 1:9 Punkten in der Rückserie spiegelte sich in einem 2:0-Doppelauftakt wider. Nadine Bollmeier/Umemura fanden eine gewinnbringende Taktik gegen das Abwehrduo Svetlana Ganina/Wang Aimei zum 3:1. Eng gestaltete sich der dritte Abschnitt, bei dem die Hövelhofer Paarung ein 9:8 und 11:10 zum 11:13 verspielte. Glänzend aufgelegt präsentierten sich auch Su Yan/Alena Lemmer beim 3:1 gegen Yvonne Kaiser/Yuko Imamura. Damit waren die Gäste dem TTV gleich mächtig auf den Fuß getreten. 

Kein Wunder, dass sich die Gastgeberinnen mit der Fehlzündung überhaupt nicht einverstanden zeigten. Ganina setzte die Japanerin Umemrura nach einem 1:2-Satzrückstand noch mit 11:6, 11:6 schachmatt, und Wang hielt Bollmeier mit einem 11:9, 12:14, 11:9, 11:5 im Zaum.

Das Wechselbad der Gefühle sollte jedoch weitergehen. Publikumsliebling Kaiser lieferte sich mit Lemmer einen offenen Schlagabtausch, und beim 7:4 im fünften Satz sprach alles zu Gunsten der Neu-Busenbacherin. Lemmer beherzigte allerdings die Tipps in der Auszeit und glich aus. Nach dem Time-out von Kaiser spitzte sich die Schlussphase beim 9:9 dramatisch zu, dann durfte Kaiser über das 11:9 und den 3:3-Ausgleich jubeln. Denn am Nebentisch schaffte Imamura gegen Su beim 1:3 keine Überraschung. 

In der zweiten Runde lieferten sich Ganina und Bollmeier ein schier endloses Duell beim 3:11, 3:11, 11:6, 11:5, 5:11. Wang gewann sicher 3:0 gegen Umemura. Die Zuschauer konnten Kaiser diesmal nicht zum Sieg tragen, sodass die 25-Jährige nach dem 11:13 im vierten Satz das 4:5 zulassen musste. Imamura rückte das Ergebnis mit einem 3:0 gegen Lemmer wieder gerade.

„Das war ein typisches Spiel für uns mit einer langen Spieldauer, und einem Verlauf wo man zu keiner Zeit wusste, wie es ausging. Wir holten noch nie einen Punkt gegen Essen und können deshalb mit dem Ergebnis super leben. Unsere Welt ist in Ordnung. Die Partie von Yvonne gegen Lemmer war ein Knackpunkt, auch der kampfbetonte Erfolg von Svetlana gegen Umemura. Aimei agierte überragend, profitierte im zweiten Einzel aber auch ein wenig davon, dass Umemura nach dem intensiven Match gegen Svetlana Probleme mit ihrem Arm besaß. Yuko rundete unser letztes Heimspiel perfekt ab, nachdem wir anfangs die Doppel nicht optimal trafen. Doch da zeigte sich, dass die Mannschaft bis zuletzt intakt ist, alle gaben ihr Bestes, um das Unentschieden zu packen. Zum Abschied erhielten die Spielerinnen Blumen, und unser Hauptsponsor bedachte sie großzügig. Es waren drei regionale Zeitungen vertreten und diverse Fotografen vor Ort. Rundum also eine schöne Sache“, fasste TTV-Manager Klaus-Dieter Borgmeier zufrieden zusammen.

„Die Zuschauer kamen in den Abwehr-Angriff-Duellen im vorderen Paarkreuz natürlich auf ihre Kosten. Nadine bewies gegen Ganina viel Geduld. Aya hätte mit etwas Training sicher mehr erreichen können. Technisch war sie überlegen, aber letztendlich fehlte auch die Kraft. Sie löste zumindest anfangs eine positive Entwicklung aus. Alena war über ihre beiden Niederlagen enttäuscht, aber dazu bestand gar kein Anlass. Ihre Leistungen waren gut. Die Spiele im hinteren Paarkreuz waren sehr temporeich, und weil Yan ihre Bälle nach dem Ratschlag von Nadine vor allem gegen Kaiser noch exakter platzierte, glückten ihr schließlich zwei Siege. Wir können mit dem 5:5 hervorragend leben“, sagte TUSEM-Teammanager Klaus Ohm. 

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    30.04.17, 14.00 Uhr Haedenkampstrasse
     

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    TUSEM-Essen

    5:5

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      TUSEM Essen
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     2. Kolbermoor
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     3. Bingen
    78:68
    +10
    20:12  
    4. Böblingen
    77:68 + 9
    17:15  
    5. Hövelhof
    62:72 - 10
    14:18  
    6. TV Busenbach
    57:72 - 15
    12:20  
    7. TUSEM Essen 57:76 - 19
    11:21  
    8. Bad Driburg
    54:84 - 30
    10:22
    9. Leipzig 37:85 - 48
    4:26  
               

    Stand:  30.04.17 | 21:30 Uhr

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